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Fischbrötchen oder Currywurst

20/09/2011 von Sarah Braig (Kommunikation & Kampagnen, Amnesty Deutschland)

Fischbrötchen oder doch lieber Currywurst? Das Amnesty-Mobil war wieder unterwegs bei Großveranstaltungen - diesmal beim Hamburger Alstervergnügen und mitten im BerlinFestival.

Sarah Braig ist Praktikantin im Team Kommunikation & Kampagnen bei Amnesty International in Deutschland. Aktuell betreut die Europawissenschaftlerin das Projekt Amnesty-Mobil, zusammen mit Peter Litschke (der in den letzten Monaten schon mehrfach darüber berichtete).

 

Am 1.September ging es wieder los mit dem Amnesty-Mobil – und zwar ab in den schönen Norden nach Hamburg. Vier Tage lang stand dort der Bus auf dem Alstervergnügen, einem großen Straßenfest rund um die Binnenalster.

Das Amnesty-Mobil in Hamburg, mit Blick auf die große Fontäne an der Alster.

Mit Blick auf die große Fontäne standen wir in perfekter Lage auf dem Ballindamm, wo vor allem gegen Mittag Menschenströme vorbeizogen. Mit dem Amnesty-Mobil als Blickfang und vielen tatkräftigen und hoch motivierten Amnesty-Mitgliedern aus Hamburg konnten wir viele, viele Unterschriften sammeln und mit interessanten sowie interessierten Menschen ins Gespräch kommen.

Das Amnesty-Mobil in Hamburg - direkt auf dem Ballindamm beim "Alstervergnügen".

Besonders schön war, dass viele junge Leute sehr angetan von dem Bus waren (anfangs vielleicht auch wegen der gemütlichen Sitzpolster im Oberdeck...). So hatten wir aber die Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und über Menschenrechte und die Arbeit von Amnesty zu reden. Erstaunlich war, wie viele noch nie etwas von Amnesty gehört hatten – besonders toll also ihr großes Interesse sich zu informieren, zu unterschreiben und bei einigen die Lust, selbst in einer Gruppe aktiv zu werden.

Das Alstervergnügen war für Amnesty rundum ein großer Erfolg!

Gerade zurück aus Hamburg war der Amnesty-Bus schon am 9. und 10. September wieder am Start. Dieses Mal auf dem BerlinFestival auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Auch hier stand der Bus mitten auf der Festivalmeile, direkt gegenüber des „Art Village“. Um zur Hauptbühne zu gelangen, musste jeder an unserem Bus vorbei und konnte so gleich einen Blick hinein werfen oder Petitionen unterschreiben. Besonders einladend war der direkte Blick vom Busoberdeck auf die Hauptbühne.

Das Amnesty-Mobil auf dem BerlinFestival 2011 - eine Fotostrecke bei Flickr.

Das Amnesty-Einsatzteam, hauptsächlich Studierende aus den Hochschulgruppen FU, HU und TU, konnte eine Menge Unterschriften sammeln - und war begeistert über die interessanten Gespräche mit den Festivalbesuchern und die Atmosphäre vor Ort.

Unser persönliches Highlight auf dem Berlin Festival: Der 1. Platz im Kicker Turnier, den das Team für Amnesty sicherte! :-)

Nach zwei erfolgreichen Tagen auf dem Berlin Festival, steht das Amnesty-Mobil nun in Berlin und freut sich auf den nächsten Einsatz für die Menschenrechte. Ob es dann Krautsalat oder Reibekuchen heißen wird? Wir werden sehen, wohin uns der Amnesty-Bus noch bringt!

Kommende Termine und Rückblicke auf bisherige Einsätze gibt es auf der Amnesty-Mobil-Seite bei amnesty.de – und hier bei 50jahre.amnesty.de

 

Bild oben:

Über Menschenrechte aufklären, für Einsatz bei Amnesty mobilisieren, Petitionsunterschriften sammeln: AktivistInnen begleiten das Amnesty-Mobil beim BerlinFestival 2011.