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Auf Achse für die Menschenrechte

31/10/2012 von Ines Wildhage (Team Kommunikation, Amnesty International Deutschland)

Das Amnesty-Mobil legte auch in diesem Jahr wieder mehrere tausend Kilometer zurück und warb auf Festivals und Stadtfesten für die Menschenrechte.

Ines Wildhage ist hauptamtliche Referentin im Team Kommunikation der deutschen Amnesty-Sektion.

 

Es war u.a. bei „Rock am Ring“, der Documenta in Kassel und der Parade des Christopher-Street-Days in Köln: das Amnesty-Mobil.

Von Mai bis August legte der umgebaute Doppelstockbus mehrere tausend Kilometer in Deutschland zurück und machte Station bei der Kundgebung zum 1. Mai in Hannover, der Amnesty-Jahresversammlung in Ulm, der Breminale sowie bei den Festivals Greenville, Southside und Summerjam.

Die Tour stand ganz unter dem Motto der Kampagne „Hände hoch für Waffenkontrolle“.

Im Juli 2012 verhandelten die Staaten der UNO in New York zum ersten Mal in der Geschichte über strikte Regeln zur Kontrolle des globalen Waffenhandels ("Arms Trade Treaty", ATT), für die sich Amnesty schon seit vielen Jahren einsetzt.

Und so wurde auch am Amnesty-Mobil über die Kampagne informiert und diskutiert. Die Amnesty-Aktivistinnen und Aktivisten sammelten Petitionsunterschriften und hielten Bekenntnisse für einen starken Waffenkontrollvertrag auf Fotos fest. Fast 8.000 Unterschriften haben sie gesammelt und damit die Erwartungen weit übertroffen!

So wie beim Summerjam sind viele schöne Fotos mit unserem Aktionsplakat entstanden. Dabei konnten die Besucherinnen und Besucher ihr Gesicht durch eine Aussparung auf die Schultern eines UNO-Vertreters setzen. Ihre rechte Hand konnten sie durch eine weitere Öffnung im Plakat stecken und sie so symbolisch für mehr Kontrolle und Transparenz im Waffenhandel erheben.

Das Amnesty-Mobil beim Summerjam 2012 - klicken Sie sich durch die Fotostrecke bei Flickr.

Mal war es heiß, mal hat es geregnet. Mal war das Amnesty-Mobil auf einem Stadtfest, mal bei einem Festival. Doch egal, wie das Wetter war, und wo der Bus Station machte: Das Engagement der Amnesty-Aktivistinnen und -Aktivisten war immer toll und die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher ebenso.

Jila Gohrodi von der Hochschulgruppe Düsseldorf berichtete beispielsweise vom Summerjam in Köln:

„Oft mussten wir gar nicht erst auf die Leute zugehen, sondern wurden von ihnen angesprochen. Auch der Reggae-Sänger Uwe Banton, den wir getroffen haben, hat ein Foto gemacht und unsere Petition unterschrieben“.

 

Auch beim Southside-Festival in Neuhausen ob Eck interessierten sich die Besucher nicht nur für Musik, sondern auch für die Menschenrechte, wie die Amnesty-Gruppe in Albstadt berichtete:

„...dieses Jahr war’s ein wirklich traumhaftes Southside: keine Regengüsse, schönes, trockenes Wetter. Wir hatten den tollen Amnestydoppeldeckerbus, in dem man sich anhand von Filmen und Plakaten über die Geschichte von Amnesty in den vergangenen 50 Jahren, über Bootsflüchtlinge und über die aktuelle Kampagne für ein starkes Waffenkontrollabkommen informieren und nebenbei noch die geniale Aussicht genießen konnte. 2885 Festivalbesucher/-innen ließen ein Foto von sich machen, mit dem sie die UNO aufforderten, sich für ein starkes Waffenkontrollabkommen einzusetzen (…)“

 

Darüber hinaus kamen noch etwas mehr als 1.300 Unterschriften für verschiedene Petitionen zusammen. Unterstützung kam auch von der Band „Die Ärzte“: Sie forderten von der Bühne aus: „Hände hoch für Waffenkontrolle!“

Das Amnesty-Mobil auf dem Southside-Festival - klicken Sie sich durch die Fotostrecke bei Flickr.

Ein herzlicher Dank an alle, die sich auf der Tour 2012 des Amnesty-Mobils mit uns für die Menschenrechte engagiert haben! Auf ein Neues in 2013!

Weitere Informationen und Berichte über das Amnesty-Mobil gibt es auf http://www.amnesty.de/ein-bus-fuer-amnesty

Bild oben:

Unterwegs für die Menschenrechte: Das Amnesty-Mobil bei der Amnesty-Jahresversammlung vom 26. bis 28. Mai 2012 in Ulm.

© Amnesty International